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24.11.2010, 16:14 Uhr | Märkische Allgemeine Übersicht | Drucken
Knut Abraham spricht bei "Tag der Heimat"
Kyritzer Kreisverband des BdV lud zum Tag der Heimat


 KYRITZ - Rund 200 Menschen fast durchweg fortgeschrittenen Alters kamen gestern Nachmittag zum Tag der Heimat des BdV-Kreisverbandes in Kyritz zusammen. Kreisvorsitzender Horst Schnick begrüßte als Gäste unter anderem den BdV-Landesvorsitzenden Harald Heerwagen, den CDU-Europapolitiker Knut Abraham und den Kyritzer Bürgermeister Hans-Joachim Winter.


 
Schnick betonte in seinem Bericht an die Versammlung: Das Hauptziel unserer Arbeit besteht in der ständigen Festigung der Freundschaft mit den Nachbarn in Polen in einem geeinten Europa. Es gebe keine Alternative zur Sicherung des Friedens. Leider, so Schnick, gebe es auf allen politischen Ebenen Stänkerer, die unseren Verband ständig beleidigen und versuchen, ihn in die rechte Ecke zu stellen. Der BdV-Kreisvorsitzende bezog sich damit auf eine Auseinandersetzung mit dem Neustädter Pfarrer Wolf Fröhling am Volkstrauertag. Fröhling hatte unter anderem angekündigt, Anzeige wegen Volksverhetzung zu erstatten. Schnick gestern: Das ist pure Hetze und hat mit den Aufgaben eines Pfarrers gar nichts zu tun. Er habe wegen der Querelen erwogen, sein Amt niederzulegen, sich dann aber vom Vorstand zum Weitermachen überreden lassen.
 
Schnick erinnerte an die BdV-Aktivitäten des zurückliegenden Jahres, an Treffen, Ausflüge, an die Begegnungen mit Freunden aus Polen, von denen er Grüße überbrachte. Die Vorbereitung und Durchführung solcher Sachen kostet viel Kraft. Ohne die anderen Aktiven im Vorstand wäre das nicht zu schaffen. Schnick erklärte unter Verweis auf die Vorstandswahl 2011: Ich muss irgendwann mal aufhören. Der CDU-Politiker Knut Abraham sprach dem Kyritzer Verband seine Anerkennung aus und begab sich dazu auf einen langen Exkurs durch Vertriebenenpolitik und eigene Erlebnisse.
 
Auf den offiziellen Teil der Veranstaltung folgte der gesellige mit Kaffee und Kuchen, Musik vom Chor der Wusterhausener Pro Seniorenpflege und Gelegenheit zum Tanz. (Von Alexander Beckmann)