Im Gespräch mit Knut Abraham –

unser Direktkandidat der CDU-Kreisverbände Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz für den Wahlkreis 65 und beruflich Deutschlands stellvertretender Botschafter in Polen!

23.02.2021, 22:00 Uhr

Folge 1

Knut Abraham kam zu einem Arbeitsbesuch in die Sängerstadt und nahm sich Zeit für ein erstes kleines, ganz persönliches Interview.

Auf die erste Frage, wie er als Papa von fünf Kindern im Alter von 12 bis 22 Jahren mit der momentanen Situation umgeht, antwortet er mit einem herzlichen Lächeln: „dass ein riesengroßes Dankeschön" an seine Ehefrau geht, die wie er sagt, den „Bärenanteil“ zu Hause, das ist in der Herzberger Region, stemmt“. Sein Dank richtet sich aber auch gleichzeitig an alle Mamas und Papas, an alle Großeltern und Geschwister die zurzeit schier Unmögliches leisten, ob im Home-Office in Verbindung mit Homeschooling, ob in Ausübung eines systemrelevanten Berufes mit der Organisation der Kindernotbetreuung – für alle ist es gerade eine Ausnahmesituation, die viel abverlangt. Nach fast einem Jahr Abstandsregelungen, Mundschutz, Lockdowns  vermissen Kinder wie Erwachsene ihre Freunde, Familie, Schulkameraden, das Vereinsleben, die Musikschule, das gemeinsame Lernen und Studieren, Kultur und Kunst.

Wie wird man Botschafter?

Eigentlich wollte Knut Abraham mal Flugbegleiter werden. Doch für eine Bewerbung war er zu jung und so wurde aus dem Traum, die große, weite Welt zu bereisen, später erst einmal ein trockenes Jura-Studium. Aber nach dem erfolgreichen Juristenabschluss, probierte er es noch einmal mit der großen weiten Welt, bewarb sich als Beamter im höheren Dienst beim Auswärtigen Amt, setzte sich unter vielen Bewerbern durch und wurde Diplomat von Beruf. Schmunzelnd sagt Knut, dass man ihn auch als Netzwerker und Vermittler bezeichnen könnte, denn als Diplomat vertritt und erläutert man im Ausland die deutschen Interessen und Positionen. Neben dieser Vermittlung ist man Beobachter des Landes in dem man gerade ist, man analysiert die Innen- und Außenpolitik sowie die Kultur und die Gesellschaft und da man in den ersten Berufsjahren Erfahrungen sammeln soll, ändert sich auch regelmäßig der Arbeitsort. Und so hat Knut in Bulgarien, Finnland, den USA und jetzt in Polen nicht nur gearbeitet, sondern auch Freunde gefunden, mit denen er auch heute noch im engen Kontakt steht.

In Folge 2 erzählen wir, wie Knut nach Elbe-Elster kam und warum er gern eine Brauerei besucht.